Goethe und die Schweiz
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Der Winterthurer Künstler Johann Heinrich Lips schuf diese Zeichnung Goethes. Am 13., 14. und 16. Januar 1791 saß Goethe Lips Modell zu dem Porträt, dessen Nachstich weite Verbreitung fand.
Aus dem Tagebuch der ersten Schweizerreise
| Ursprüngliche Fassung 15. Junius 1775, aufm Zürichersee. Ich saug' an meiner Nabelschnur Aug' mein Aug', was sinkst du nieder? Auf der Welle blinken |
Spätere Fassung Auf dem See Und frische Nahrung, neues Blut Aug' mein Aug', was sinkst du nieder? Auf der Welle blinken |
War doch gestern dein Haupt noch so braun wie
die Locke der Lieben,
Deren holdes Gebild still aus der Ferne mir winkt;
Silbergrau bezeichnet dir früh der Schnee nun die Gipfel,
Der sich in stürmender Nacht dir um den Scheitel ergoß.
Jugend, ach! ist dem Alter so nah, durchs Leben verbunden,
Wie ein beweglicher Traum Gestern und Heute verband.
Entstanden im Herbst 1797 in Altdorf, Kt. Uri, auf der dritten Schweizer Reise Goethes
Uf'm Bergli
Bin i gsässe,
Ha de Vögle
Zugeschaut;
Hänt gesunge,
Hänt gesprunge,
Hänt's Nästli
Gebaut.In ä Garte
Bin i gstande,
Ha de Imbli
Zugeschaut;
Hänt gebrummet,
Hänt gesummet,
Hänt Zelli
Gebaut.Uf d'Wiese
Bin i gange,
Lugt'i Summer-
Vögle a;
Hänt gesoge,
Hänt gepfloge,
Gar z'schön hänt's
Getan.Und da kummt nu
Der Hansel,
Und da zeig i
Em froh,
Wie sie's mache,
Und mer lache
Und mache's
Au so.Diese Lied sandte Goethe am 28. Februar 1811 an Zelter. Es entstand vermutlich nach einer schwäbischen Gedichtstrophe aus "Des Knaben Wunderhorn". Dies ist jedenfalls kein Schweizerdeutsch. (Hier irrte Goethe!)
Auf der Rückreise von Italien durchquerte Goethe zudem im Juni 1788 den Kanton Graubünden.
Robert Steiger: Goethes drei Reisen durch die Schweiz
Wenn er noch einmal wiederkäme? An einem
schönen Sommernachmittag plötzlich dastehen würde an der Reling eines
Vierwaldstättersee-Dampfers? Er wäre ein alter, aber noch rüstiger Herr im
dunklen Gehrock, die weissen Locken etwas zerzaust vom Fahrtwind. Wehmütig
schmunzelnd würde er sich daran erinnern, wie er am 19. Juni 1775 erstmals
diesen See befahren hat, als 25-jähriger Rechtsanwalt aus Frankfurt,
unterwegs zum Gotthard. Auch auf seiner zweiten Schweizer Reise von 1779 hat
Johann Wolfgang Goethe, vom Furkapass her kommend, den Gotthard bestiegen. Zum
dritten Mal ist er im Herbst 1797 auf den Pass gewandert - nun schon ein
Tourist seiner selbst, auf den Spuren der früheren Eindrücke. Und jetzt spürt
er offenbar erneut «ein wundersames Verlangen, jene Erfahrungen zu
wiederholen und zu rektifizieren», wie er damals an Schiller schrieb.
Im «Schwarzen
Löwen» zu Altdorf, wo er
1797 abgestiegen ist, bekäme er natürlich wieder das nach ihm benannte
Goethe-Zimmer. Den Urner Hauptort würde er kaum mehr erkennen: Denn nur zwei
Jahre nach diesem letzten Besuch brannte Altdorf bis auf wenige Häuser ab und
wurde im klassizistischen Stil wieder aufgebaut. Sollte Goethe am anderen
Morgen Richtung Amsteg aufbrechen wollen, so würden wir ihm dafür den
Wanderweg auf der westlichen Talseite, via Attinghausen, empfehlen. Denn die
Route des einstigen rechtsufrigen Gotthardweges wird nun vom Autoverkehr
beansprucht. Allerdings ist auch links der Reuss die Neuzeit präsent. Nur
selten vermag der Fluss das Dröhnen der Lastwagen, den modernen Säumerverkehr
auf der A 2, zu übertönen.
In Erstfeld, das wir nach zwei Stunden
erreichen, steht nah an der Reuss die barocke Jagdmattkapelle, das einzige
Gotteshaus in Uri, das Goethe beschreibenswert fand. Er besuchte die «artig
bemalte saubere Kirche» 1797 sowohl auf dem Hin- wie auf dem Rückweg und
wunderte sich: «Die Kirche war offen und geputzt, niemand weit und breit, der
darauf achtgehabt hätte.» Das ist auch heute nicht anders.
Von Erstfeld bis Silenen halten wir uns an
die rechtsufrige Wanderweg-Markierung, die zuerst auf dem Reussdamm verläuft
und bei der Ellbogen-Kapelle gegen den Hang ausweicht. Im
Neat-Informationspavillon der Alp Transit an der Kantonsstrasse, vis-à-vis
vom Gemeindehaus Silenen, hat man Goethes frühere Besuche in dieser Gegend
nicht vergessen. Eine Tafel weist darauf hin, dass er in Amsteg «genüsslich
eine gebackene Forelle verzehrt» hat. Das weckt den Appetit, und nachdem wir
vom konservierten Rest des ehemaligen Saumwegs in Silenen Dörfli direkt auf
die staubige Tunnelbaustelle des «Zwischenangriffs Amsteg» geraten sind, ist
auch der Durst entsprechend. Hier soll in nächster Zeit ein
Informations-Parcours angelegt werden, der über die Bauarbeiten am mit 57
Kilometern längsten Tunnel der Welt Auskunft geben wird. - Was sagt Goethe,
den schon das 61 Meter lange Urnerloch «verdriesslich» stimmte, wohl zu
diesem Projekt?
Aufatmend erkennt der Dichter in Amsteg das
Wirtshausschild des Hotels Stern und Post wieder und lässt sich wie einst in
der getäferten Gaststube im ersten Stock zum Mittagessen nieder. Die
Inneneinrichtung in diesem einzigen original erhaltenen Posthaus an der
Gotthardstrecke stammt aus dem Jahre 1789, und das Hotel Stern und Post ist
noch im Besitz derselben Wirtefamilie wie zu Goethes Zeiten. Mit Elisabeth
Tresch, der jetzigen Inhaberin, plaudert er sicher gern über ihre Vorfahren,
zu denen auch ein Kriegsveteran von Marignano gehört. Manchmal werden hier
dem berühmten Gast zu Ehren auch Goethe-Menus angeboten.
Gleich hinter Amsteg beginnt der
eigentliche Anstieg zum Pass. Die historische Route führt durch die Weiler
Vorder- und Hinterried, hoch über den anderen Verkehrswegen, die sich hier
durchs enge Tal winden. Ganz unten schäumt die Reuss, die den Zugang nach Süden
in grauer Vorzeit eröffnet hat. Auf dieser Strecke, wo drei gefährliche
Lawinenzüge von den Flanken des Bristenstocks herunterführen, erzählt uns
Goethe, was er am Nachmittag des 20. Juni 1775 erlebte: «Eine Reihe Saumrosse
zog vor uns her, wir schritten mit ihr über eine breite Schneemasse und
erfuhren erst nachher, dass sie unten hohl sei. Hier hatte sich der
Winterschnee in eine Bergschlucht eingelegt, um die man sonst herumziehen
musste, und diente nunmehr zu einem graden verkürzten Wege. Die unten
durchströmenden Wasser hatten sie nach und nach ausgehöhlt . . . Von dem
Herabstieg sag ich nichts weiter, als dass wir jene Schneebrücke, über die
wir in schwerbeladener Gesellschaft vor wenig Tagen ruhig hinzogen, völlig
zusammengestürzt fanden.»
Nach dem steilen Wegstück ist der Dichter
nun doch etwas ermüdet, und so setzt er sich bei Meitschligen in den Autobus,
der nach Göschenen fährt. Wir wandern weiter, nunmehr auf der
Kantonsstrasse. Nach der Einmündung des Fellitals wechseln wir mit der alten
Saumroute auf die linke Flussseite. Bis Gurtnellen Wiler folgt man einem
Wiesenweglein zwischen Fluss und Bahndamm im nun wieder flacheren Reusstal.
Bei Wiler führt eine zweibogige Brücke zurück ans Ostufer, wo die
St.-Anna-Kapelle mit ihrem grossen Vordach den einstigen Verlauf des Saumwegs
markiert. Links von der Kapelle führt der Wanderweg nun hinauf aufs Dach der
Autobahngalerie - eine wohl einzigartige Kombination.
Wassen, dessen Kirche schon lange das
Tagesziel markiert hat, wird nach dem Pfaffensprung in einem letzten steilen
Anstieg erreicht. Ob es die «Alte
Post» war, wo Goethe 1775 sauren
lombardischen Wein mit Wasser und Zucker trinkbar machen musste? Der Blockbau
aus dem 16. Jahrhundert dominiert noch heute den Dorfplatz von Wassen. Das
Zollhaus, wo er im Jahr 1797 logierte, wurde hingegen 1965 abgebrochen - es
war dem Verkehr im Wege. Wassen ist die Mittelstation der Gotthardroute: Knapp
acht Stunden Fussmarsch ist man hier von Altdorf entfernt, und noch sieben
Stunden sind es bis zur Passhöhe.
Da die einstige Hauptroute von Wassen nach
Göschenen nun von der Kantonsstrasse okkupiert wird, empfiehlt sich für den
Weiterweg die westliche Talseite, entweder auf dem bequemen Wanderweg oder, an
der St.-Josefs-Kapelle vorbei, auf dem etwas abenteuerlichen Saumpfad.
Allerdings: «Natur pur» wird der Gotthard-Wanderer im Haupttal nur
momentweise erleben. Dafür entschädigen ihn die historischen Bezüge der
Passroute - und der Blick auf die auch in diesem Sommer blühenden
Autobahnbaustellen, die an Reisetagen zu Staustellen werden.
Verkehrsprobleme am Gotthard gab es schon
früher. Goethe hat sie in einem Brief an Charlotte von Stein geschildert: «Auf
den Gebirgen ist keine beschwerlichere Reisegesellschaft als Maultiere. Sie
halten einen ungleichen Schritt, indem sie, durch einen sonderbaren Instinkt,
unten an einem steilen Orte erst stehenbleiben, dann denselben schnell
hinaufschreiten und oben wieder ausruhen . . . Und so indem man einen gleichen
Schritt hält, drängt man sich an ihnen auf dem schmalen Wege vorbei und
gewinnt über so eine ganze Reihe den Vorteil. Steht man still, um etwas zu
betrachten, so kommen sie einem wieder zuvor, und der betäubende Laut ihrer
Klingeln und ihre breit auf die Seite stehende Bürde sind einem hinderlich
und beschwerlich.»
Der wieder vereinigte Weg führt zuletzt
bergseitig des Bahntrassees nach Göschenen. Von hier aus ist der Teufelsstein
nicht zu sehen. Um den berühmten Felsblock, den Goethe gezeichnet und auch im
«Faust II» verewigt hat, zu besuchen, muss man sich beim Dorfeingang von Göschenen
ins Gewirr der Autostrassen wagen. Hier wird bis ins Jahr 2001 eine Umfahrung
erstellt sein, und hier finden wir auch unseren Dichter wieder, der kopfschüttelnd
zur Kenntnis nimmt, dass der Teufelsstein wegen des Tunnelportals um 127 Meter
von seinem angestammten Platz verschoben worden ist. Dies alles will ihm doch
ziemlich mephistophelisch vorkommen.
Die düsteren Granitmassen der nun
bevorstehenden Schöllenenschlucht erschienen schon dem jungen Goethe «schröcklich»
und waren nur mit «Not und Müh und Schweiss» zu bewältigen. In Erinnerung
daran entschliesst er sich jetzt, die Strecke bis Andermatt mit der
Zahnradbahn zurückzulegen. - Von Eisenbahnen hat er schliesslich zu seinen
damaligen Lebzeiten noch gehört. Zu Fuss braucht man eine Stunde nach
Andermatt und kann die perfekte Dramaturgie der berühmten Schlucht erleben:
Nachdem sie immer enger und steiler geworden ist, kommt nach einer Wegbiegung
überraschend die Teufelsbrücke in Sicht. Es ist nicht mehr diejenige aus
Goethes Wandertagen - sie zerfiel 1888 -, sondern die von 1830, als der Pass für
Kutschen befahrbar gemacht wurde. Über unsern Köpfen spannt sich auch die
Autobrücke aus den 1950er Jahren über die tobende Reuss. An dieser Schlüsselstelle
des Gotthardwegs gehört die Prominenz für einmal nicht Goethe, sondern dem
russischen General Suworow, der sich 1799 mit seinen Soldaten den Durchgang
durch die Schlucht erkämpft hat.
Das nahe Urnerloch, der erste
Felsdurchstich am Gotthard, ist mittlerweile zu einem betonierten Autotunnel
mit anschliessender Galerie erweitert worden, so dass das «freudige Erstaunen»
Goethes beim Anblick des Urserentals nicht mehr in gleichem Mass
nachvollziehbar ist. Er nannte das Tal sogar «unter allen Gegenden, die ich
kenne, die liebste und interessanteste». In Andermatt
fühlte sich der junge
Autor «sauwohl». So finden wir ihn denn auch vergnügt vor einem «Urschner
Teller» mit dem geliebten Alpkäse im Hotel
Drei Könige und Post wieder, wo
er schon damals eingekehrt war. Das Haus selbst ist nach einem Lawinenschaden
1953/54 neu gebaut worden. Auch in Hospental, das wir nach einstündiger
Wanderung durch den flachen Talboden erreichen, war der Name des Hotels Löwen,
seiner Unterkunft von 1797, dauerhafter als das damalige Gebäude.
Während wir die letzten 600 Höhenmeter
bis zum Hospiz in Angriff nehmen, vertraut sich Goethe in Hospental der
Reisepost an, die im Sommer über den Pass fährt. Er hat uns instruiert: «Der
Weg geht an der über Felsen sich immer hinabstürzenden Reuss hinauf, und die
Wasserfälle bilden hier die schönsten Formen.» Auf dem teilweise von der
Armee restaurierten Saumweg gelangen wir in drei Stunden durch die grün-graue
Felslandschaft zur Passhöhe. Das Alte Hospiz spiegelt sich in den schneegesäumten
Seelein. Dort leben allerdings seit langem keine gastfreundlichen Kapuziner
mehr. Der Pass ist im Winter geschlossen, im Sommer herrscht an schönen Tagen
sehr weltlicher Touristenrummel.
Bis 18 Uhr bleibt noch Zeit, um das «Museo
Nazionale del San Gottardo» zu besuchen. Dort treffen wir unseren Dichter
wieder - als Porträt in einer Vitrine. Ein kleiner Zettel klebt am Glas. Wir
entziffern in deutscher Schrift: «Bin weiter nach Italien. Schönstens grüssend
G.»
Margrit Wyder (Neue Zürcher Zeitung, 6. Juli 2000)
Alte
und neue Teufelsbrücke nach1830
Literarische Quellen: Tagebücher Goethes
von 1775 und 1797, «Briefe aus der Schweiz» von 1779, Brief an Schiller vom
14. 10. 1797, «Dichtung und Wahrheit», 4. Teil.
Literatur zum Thema Goethe und die Schweiz
Bücherliste Goethe / Schweiz
N.B. Die meisten der hier angeführten Werke sind nicht mehr im Buchhandel erhältlich, doch sollten sie in größeren Bibliotheken zu finden sein.
Goethe als Sammler. Katalog Strauhof Zürich. Hrsg. Nicolas Baerlocher und Martin Bircher. [1990]
Helvetien in Deutschland. Schweizer Kunst aus Residenzen deutscher Klassik 1770-1830. Strauhof Zürich. Hrsg. Nicolas Baerlocher und Martin Bircher. [1990/1991 ]
Eugenie Benisch-Darlang: Mit Goethe durch die Schweiz. Ein Wanderbuch. Wien 1913
[Auch als Nachdruck 1987, hrsg. vom Schweizerischen Bankverein (Deutschland) AG. Frankfurt a.M.
Wolfgang Binder: Das Ungeheure und das Geordnete. Die Schweiz in Goethes Werk. Zürich 1979
Wilhelm Bode: Die Schweiz, wie Goethe sie sah. Basler Bücherstube 1922
Wilhelm Bode: Goethes Schweizer Reisen. Haessel Leipzig 1922
Gottfried Bohnenblust: Goethe und die Schweiz. Huber Frauenfeld 1932.
Gottfried Bohnenblust: Das Erbe Goethes. Lausanne 1932 (num. Sonderdruck in 500 Stücken.)
H.G. Dewitz (Hrsg.) Goethes Tagebuch der ersten Schweizer Reise 1775, it 300, 1980
Fritz Ernst: Von Zürich nach Weimar. Hundert Jahre geistiges Wachstum 1732/1832. Bodmeriana I (Zürich 1953)
Fritz Ernst: Goethes Schweizerlektüre. Num. Privatdruck 1945 für die Vereinigung Oltner Bücherfreunde
Peter Faessler (St. Gallen / Trogen): J. W .v. Goethes 'Jery und Bätely' in der Verwendung durch E. Scribe, A. Adam und G. Donizetti. Schweiz-Idyllik und Oper irn Zeichen Appenzells. (Separatdruck 1980)
Peter Faessler: Johann Heinrich Tobler im Lichte der literarischen Überlieferung. Verlag Appenzeller Zeitung Herisau (Sonderdruck 1988)
Jonas Fränkel: Goethes Erlebnis der Schweiz. St. Gallen 1949
Hermann Gattiker: Goethe in der obern Zürichseegegend-. Rascher Zürich 1933
Karl-Heinz Hahn (NFG, Hrsg.) Von Zürich nach Weimar. Goethes Tagebuch 1775.
J. Herzfelder. Goethe in der Schweiz. Eine Studie zu Goethes Leben. Leipzig 1891.
Hans Hildebrandt (Stuttgart). Ein unbekanntes Goethe-Bildnis in Zürcher Privatbesitz. Bern. 1936. societe Suisse des Bibliophiles, Serie II, Fascicule 9)
Ludwig Hirzel: Goethe's Beziehungen zu Zürich und zu Bewohnern der Stadt und Landschaft Zürich. Neujahrsblatt hg. von der Stadtbibliothek in Zürich auf das Jahr 1888 (Grell Füssli 1888)
Lucien Lathion: Chateaubriand et Goethe en Valais. Sierre [o.J. /1944]
Martin Müller: Begegnung in Zürich. (In: J. W .Goethe, Iphigenie auf Tauris. Schauspielhaus Zürich 1987/8. Programmbuch 10)
Hans Rohr: Aus meiner Buchhandlung. Das 'Neuhaus' im Oberdorf. "Neuhaus", dem Geburts- und Sterbehaus der Bäbe Schulthess, der hochsinnigen Freundin Goethes und Lavaters.
Michael Ruetz / Martin Müller: Mit Goethe in der Schweiz. Bildband Artemis Zürich 1979
Jakob Schaffner: Goethe der Werdende. Basler Schülerausgabe auf J. W .Goethes 100. Todestag, 22. März 1932
Manfred Schenker: Goethe en Suisse Romande. Payot Lqusanne 1929
Barbara Schnyder-Seidel (Hrsg.): J.J. Ludwig Geist. Tagebuch einer Reise durch die Schweiz. Die Aufzeichnungen von Goethes Schreiber 1797. Stäfa 1982
Barbara Schnyder-Seidel: Goethes letzte Schweizer Reise, it 375, 1980
Barbara Schnyder-Seidel: Goethe in der Schweiz: anders zu lesen. Von der Wahrheit in der Dichtung letztem Teil. Francke Bern 1989
Wilhelm von Scholz: Goethe in der Schweiz. Lometsch, Kasse11956, Privatdruck der Goethe-Gesellschaft Kassel
Gustav von Schulthess-Rechberg: Frau Barbara Schulthess, die Freundin Goethes und Lavaters. 2.A. Zürich Schulthess 1912
Paul Stapf (Hrsg., Einleitung Ernst Merian-Genast): Goethes Schweizer Reisen. Birkhäuser BaseJ 1958
Fritz Strich: Goethe und die Schweiz. Goethe-Schriften im Artemis-Verlag Zürich, Fünftes Heft (1949)
Hans Wahl: Goethes Schweizerreisen. (Seldwyla) Bern 1921
Ulrich Ziegler (Hrsg.): Schweizerische Verkehrszentrale (SVZ), Auf den Spuren Goethes per Velo und zu Fuss. O.J.
Richard Zollinger: Goethe in Zürich. Fretz Zürch 1932
Einige Zeitungsartikel (chronologisch geordnet):
Kaspar Schnetzler und Guido Baselgia: Hommage a Goethe auf dem Weg über die Furka. NZZ 24. Dezember 1982, S. 61 f .
[de.] Wandern zwischen Gotthard und Simplon. Saumwege, Traumwege und ein bisschen Einsamkeit. NZZ 5. Juni 1986, S. 65
Werner Weber: Das geistige Zürich im 18. Jahrhundert. Zur Neuausgabe von Max Wehrlis Sammlung von Texten und Dokumenten. NZZ 16./17. September 1989, S.27
[zi.] Auf Goethes Spuren im Berner Oberland. NZZ vom 17. Juni 1993 S. 59
Daniel Anker: Auf den Spuren von Berglern, Touristen, Soldaten und Künstlern- Zweitagewanderung über den Furkapass. NZZ 14. September 1995 S. 43
Peter Stamm und Markus Bühler: Winterreise. Zu Fuss von Erstfeld nach Biasca. NZZ 9./10. März 1996, S. 77f .
Hier finden Sie die Goethe-Gesellschaft Schweiz