Hypermedia-Modell zu Goethes Höhen der alten und neuen Welt

Berner Alpen

Goethe und die Berner Alpen

Eingezeichnet sind Schreckhorn (4078 m) und Wetterhorn (3701 m). Im Herbst 1779 bereiste Goethe mit Herzog Carl August das Berner Oberland.  Der Weg führte sie zuerst ins Lauterbrunnental und auf den Obersteinberg, dann nach Grindelwald und über die kleine Scheidegg ins Haslital. Dass die Jungfrau mit 4158 m höher ist als das Schreckhorn, setzte genaue Messungen voraus und wurde erst im Druck von 1813 berücksichtigt. 

 

"Den 12. Okt. früh um 7 ab. Es war sehr kalt und hatte gefroren. Ich verirrte mich half mir aber wieder zur Gesellschaft wir sahen den Obern Gletscher. Von allem diesem nähere mündliche Auslegungen. Den Scheidegg hinauf wurd es uns endlich warm. Streit über den Mettenberg und Jungfrauhorn. Hier wächst zwischen den Steinen ein hartes Gewächs, Bergrose genannt dessen Blätter einen starken balsamischen Geruch haben. Auf dem Gipfel ist ein kleiner See. Um 1 Uhr waren wir im Schwarzwald (Alp). Hier sieht man auf der rechten Seite das Wellhorn, Wetterhorn und Engelhorn. Das Wetter war heiter. Hier assen wir bei einem Bauer was wir mit genommen hatten. Der Weg ins Haslital ist der angenehmste den man gehen kann."  WA IV 4, S. 81

Das Wetterhorn, Aquarell von Gabriel Lory Vater.

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