Hypermedia-Modell zu Goethes Höhen der alten und neuen Welt

Der Brocken

 

Goethe und der Brocken

Den 1141 Meter hohen Brocken hat Goethe im Dezember 1777 erstmals bestiegen. Vom tiefen Erlebnis auf dieser abenteuerlichen Tour gibt die "Harzreise im Winter" Zeugnis.

1783 und 1784 folgten zwei weitere Harzreisen, auf denen Goethe geologische Untersuchungen durchführte. Der Brockengranit war für ihn ein Rest der ältesten Gebirgsmasse.

 


"Auf einem hohen nackten Gipfel sitzend und eine weite Gegend überschauend, kann ich mir sagen: Hier ruhst du unmittelbar auf einem Grunde, der bis zu den tiefsten Orten der Erde hinreicht, keine neuere Schicht, keine aufgehäufte zusammengeschwemmte Trümmer haben sich zwischen dich und den festen Boden der Urwelt gelegt, du gehst nicht wie in jenen fruchtbaren schönen Tälern über ein anhaltendes Grab, diese Gipfel haben nichts Lebendiges erzeugt und nichts Lebendiges verschlungen, sie sind vor allem Leben und über alles Leben. In diesem Augenblicke, da die innern anziehenden und bewegenden Kräfte der Erde gleichsam unmittelbar auf mich wirken, da die Einflüsse des Himmels mich näher umschweben, werde ich zu höheren Betrachtungen der Natur hinaufgestimmt . . ."
Über den Granit

Das Brockenhaus im Morgenlicht,
von Carl Gustav Carus.
Dieses Bild erhielt Goethe vom Maler 1820 als Geschenk.

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Brockenbahnhof

Harz-Tourismus

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