Hypermedia-Modell zu Goethes Höhen der alten und neuen Welt

Das Krokodil

Goethe, Humboldt  und das Krokodil

Humboldt hat während seiner Reise ständig barometrische Höhenmessungen vorgenommen, sogar in gefährlichen Situationen. Goethe findet deshalb auch für die Nulllinie des Maßstabs eine anschauliche Figuration: „um zu bedeuten, daß wir vom Flußbette, ja von der Meeresfläche zu zählen anfingen, ließ ich unten ein Krokodil herausblicken, das zu dem Übrigen etwas kolossal geraten sein mag“ (LA I, 11, S. 160)

 

"Ich hatte mir bei der Reise ein doppeltes Ziel gesetzt. Ich wollte die Länder, die ich besuchte, einer allgemeineren Kenntnis zuführen; und ich wollte Tatsachen zur Erweiterung einer Wissenschaft sammeln, die noch kaum skizziert ist und ziemlich unbestimmt bald Physik der Welt, bald Theorie der Erde, bald Physikalische Geographie genannt wird. . . Wie alle Gelehrten, so sah auch ich kummervoll. dass uns, obgleich sich die Anzahl genauer Instrumente täglich vermehrte, die Höhe so vieler Gebirge und Gebirgsebenen, die periodischen Schwingungen des Luftmeers, die Schneelinie unter dem Polarkreise und an den Rändern der heißen Zone, die wechselnde Intensität der magnetischen Kraft und so viele andere ebenso wichtige Erscheinungen noch völlig unbekannt geblieben sind.
Reise in die Aequinoktial-Gegenden des Neuen Kontinents

Alexander von Humboldt in tropischer Landschaft, Gemälde von F.G. Weitsch (1806). Links unten im Bild das für Höhenmessungen unentbehrliche Reisebarometer Humboldts.

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Humboldt im Netz  

Lebensdaten und Reiseroute Humboldts

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